Wie ich arbeite

„Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten.“

Dr.rer.nat. Ute Blaschke-Berthold, Dipl. Biologin, Trainerin und Verhaltenstherapeutin

Gewaltfrei

Ich verzichte komplett und aus Überzeugung auf unfaire Trainingsmethoden, wie Affektstrafe, Alpha-Wurf, Schläge, Seitenhiebe, Schnauzgriff, Nackenschüttler, "Rudelausschluss", Leinenruck, etc.,  auf "Trainingshilfen", wie Spritzflaschen, Trainingsdiscs, Rappeldosen, Anti-Bell-Halsbänder, etc., auf Schmerz verursachende Trainingswekzeuge, wie Stachelhalsband, Würger, etc.

 

Gewalt beginnt im Verborgenen!
Auch Einschüchterung, unangemessene Korrektur oder unverhältnismäßiger oder leichtfertiger Gebrauch von stressverursachenden Trainingsmethoden sind Formen von Gewalt, denn sie führen zu Verunsicherung, Unbehagen, Furcht und Meideverhalten!

 

Ich verweise an dieser Stelle auf folgende Grundsätze, die von Daily Dogs erfüllt und unterstützt werden:

 

Trainieren statt dominieren - Gegen Gewalt in der Hundeerziehung

 

Pet Professional Guild - Guiding Principles

 

Progressive Reinforcement Training Manifesto by Emily Larlham

 

 

Warum sollte man auf Zwang, Druck und Gewalt verzichten?

Weil man es kann!

 

Positive Verstärkung

Positive Verstärkung spielt die Hauptrolle in der Hundeerziehung!

 

Praktisch bedeutet das, ich arbeite in erster Linie über

 

Zusammenfassend kann man sagen, ich halte es für erstrebenswert, dem Hund so häufig wie möglich positives Feedback zu geben und Lernumgebungen so zu gestalten, dass dies auch möglich ist!

 

Positive Verstärkung bedeutet nicht, auf Grenzen zu verzichten.


Positive Verstärkung bedeutet Sicherheit, weil mein Hund genau die Verhaltensweisen lernt, die ich mir wünsche. Kontrolle, weil mein Hund darauf vertrauen kann, dass meine Entscheidungen zu seinen Gunsten sind. Spaß, weil ich mich darauf konzentriere, was mein Hund RICHTIG macht.

 

Warum auf unerwünschtes Verhalten warten, wenn ich auch erwünschtes Verhalten verstärken kann? 


Eine Grenze kann immer von zwei Seiten wahrgenommen werden. Entweder, ich lasse zu, dass sie überschritten wird oder ich lehre, was nötig ist, um sie von vornherein einhalten zu können.

 

Wissen ist Macht

Wenn man sich einmal von dem demotivierenden Gedanken befreit hat, dass der Hund FEHLverhalten zeigt und anfängt, hündisches Verhalten und hündische Kommunikation zu verstehen, zu begreifen und zu lesen, dann eröffnen sich einem erstaunliche Wege in der Erziehung.

 

Hin zu einem intensiveren, liebevolleren, verständnisvolleren Miteinander!

 

Ich stehe in täglichem Austausch mit Hundetrainern, Hundeverhaltenstherapeuten und Verhaltensbiologen aus Europa und den USA und besuche so oft es mir möglich ist qualitativ hochwertige Seminare und Vorträge rund um den Hund, um mein Wissen stets auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu erhalten und von den Erfahrungen anderer zu lernen.

 

Denn Gewalt beginnt, wo wissen endet und das Zurückgreifen auf Schreck, Schmerz, Unbehagen, Stress und Frust auslösende Erziehungsmethoden oder die Rechtfertigung von Erziehungsmethoden durch veraltete und widerlegte "Rang- und Dominanztheorien" ist ein Resultat aus Mangel an Wissen und Fertigkeiten.

 

 

Nobody's perfect!

Es besteht bei mir kein Leistungsdruck- weder für Mensch, noch für Hund!

 
Leistungsdruck lässt einen aus den Augen verlieren, dass die Beziehung zwischen Mensch und Hund das aller Wichtigste ist!

Zudem ist Lernen in stressigen Situationen nur bedingt bis gar nicht möglich.

 

Ein sicherer Gehorsam ist in meinen Augen nur über Vertrauen und soziale, wechselseitige Kommunikation zu erreichen.